Bericht über die Tagesfahrt nach Bad Nauheim
Ein Tag wie ein Kuraufenthalt
Arbeiterwohlfahrt besuchte Bad Nauheim und Rosenpark Steinfurt
Am Samstag den 21.06.2025 war der Arbeiterwohlfahrt Ortsverein Schlitz wieder einmal auf Reisen. Ziel war das 100 Kilometer entfernte Bad Nauheim im Wetteraukreis. Karl Happel, der Vorsitzende des Ortsvereins Schlitz, begrüßte die Reiseteilnehmer im Bus von Schäfers Reisedienst und freute sich über das große Interesse an dem Tagesausflug. Ulrich Jarzinka hatte die Fahrt sehr umsichtig geplant und informierte auf der Hinfahrt über Land, Leute und Besonderheiten am Wegesrand.
Und alsbald war die 33.000 zählende Kurstadt am Flüsschen Usa erreicht, die bereits 1869 als Heilbad anerkannt worden ist. Zusätzlich erhielt Bad Nauheim in 2011 auch das Prädikat Kneippkurort.
Der Weg führte die AWO zunächst in den historischen Kurpark, der über einen längeren Zeitraum im Stil eines englischen Landschaftsgartens geplant und gestaltet wurde. Heinrich Sismayer, der berühmte Gartenarchitekt, war dabei von 1850-1890 federführend. Unter der Leitung des Großherzoglichen Regierungsbauinspektors Wilhelm Jost kam es zwischen 1902 bis 1912 zu einer einheitlichen Gestaltung.
Die AWO-Reisegruppe fühlte sich in dem wunderschönen Kurpark inmitten der farbenprächtigen Blumenanlagen sichtlich wohl und genoss die Kaffeepause im Café Jost gegenüber der Trinkkuranlage.
Auf zwei Rundwegen (1,3 km und 2,7 km Länge) erkundete die Teilnehmer den Park auf den Spuren von Elvis Presley. Erinnerungen an die 50er Jahre, die Elvis-Songs und die Petticoats wurden ausgetauscht. Eine Teilnehmerin sagte, sie habe nie mehr so viele Kartoffelklöße gegessen wie damals. Mit der Kartoffelstärke hätten die Frauen ihre Petticoats in Form gebracht.
Nach einer Mittagspause in der Gaststätte Zorbas/Zur Krone in der sehenswerten Altstadt von Bad Nauheim mit den beeindruckenden Villen im Jugendstil ging die Fahrt weiter nach Steinfurt in den Rosenpark Dräger.
Auf 10.000 Quadratmetern Fläche empfängt den Besucher ein Blumenmeer von über 10.000 Pflanzen in verschiedenen Themengärten. Das älteste Rosendorf Deutschlands ist ein parkähnlicher Schaugarten, der von der Firma RosenPark Dräger betrieben wird.Schnell war ein lauschiges Plätzchen gefunden, das vom Duft der Rosen umweht wurde. Das war Erholung pur bei herrlichem Sommerwetter. Die gute Gelegenheit, sich seine „Lieblingsrose“ mit auf die Heimreise zu nehmen, ließen sich einige Fahrtteilnehmer nicht entgehen, sozusagen als „blühende Erinnerung“ an eine besondere Tagesreise der Arbeiterwohlfahrt, die allen Teilnehmern viel Freude gemacht hat.
Bericht Hans Bohl
Bilder Hans Bohl, Ulrich Jarzinka


