Stimmungsvolle AWO-Weihnachtsfeier am Damenweg
Alina Klimm spielte Weihnachtslieder auf der Geige
Die AWO-Weihnachtsfeier ist für viele Mitglieder der AWO in Schlitz ein fester Termin im Veranstaltungskalender. AWO Ortsvereinsvorsitzender Karl Happel und seine Stellvertreterin Carola Strecker begrüßten die zahlreich erschienenen Gäste und freuten sich über die große Resonanz. Die Veranstaltung fand am Samstag im ehemaligen VHC-Heim am Damenweg statt.
Der AWO-Vorstand hatte keine Mühen gescheut, seinen Mitgliedern einen schönen Tag zu gestalten. Liebevoll waren Tische eingedeckt. Warm leuchteten die vielen Kerzen und Teelichter. Für die weihnachtliche Dekoration war Ulla Birkholz verantwortlich. Die von ihr gebastelten Sterne durften die Mitglieder sogar mit nach Hause nehmen. Da war die Freude groß.
Los ging es mit dem Mittagessen. Hackfleischbällchen, Würstchen, Kartoffelsalat, Nudelsalat, überbackener Fetakäse, eine vegetarische Gemüsepfanne und Brötchen standen auf dem Buffet. Christa Löxkes und Christa Ponader hatten die Kochmützen auf. Die von ihnen zubereiteten Speisen schmeckten allen sehr gut. Fazit der Gäste: Es geht doch nichts über Küchenprofis!
Vor dem Kaffeetrinken wurde es dann weihnachtlich. Überraschend kam der Weihnachtsmann (Frank Döring) vorbei. Er hatte für alle Besucher ein Nikolausgeschenk im Gepäck. Die siebenjährige Alina Klimm spielte auf ihrer Geige „Lasst uns froh und munter sein … „ und „Jingle Bells“. Dafür bekam sie viel Applaus. Auch das von ihr vorgetragene Gedicht „Advent, Advent, ein Lichtlein brennt..“ fand großen Beifall.
Im Verlauf des Mittags kam noch ein weiterer Gast mit einem unerwarteten Geschenk. Konrad Hillebrand, schon viele Jahre Mitglied in der Schlitzer AWO, brachte einen selbst gebackenen Käse-Sahne-Kuchen mit Mandarinen vorbei.
Nach einem gemütlichen Kaffeetrinken mit Stollen und Plätzchen konnten Karl Happel und Carola Strecker sich über eine gelungene Weihnachtsfeier freuen und bedankten sich bei allen Helferinnen und Helfern für den ehrenamtlichen Einsatz im zu Ende gehenden Jahr. „Das Wir ist immer stärker als das Ich.“ sagte schon die Gründerin der Arbeiterwohlfahrt Marie Juchacz und betonte: „Je mehr gute Taten wir zusammenbringen, umso besser wird die Welt.“ Die Botschaft ist heute noch so aktuell wie am Gründungstag der AWO, dem 13. Dezember 1919, meinte Happel abschließend.
Bericht: Heike Bohl
Bilder: Heike Bohl, Ulrich Jarzinka

